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Beobachtungen rund um Eikeloh – Erwitte
Heute Morgen zog es mich wie bereits im letzten Jahr um diese Jahreszeit gen Eikeloh, Erwitte. Während ich letztes Wochenende das Glück hatte, die Mornellregenpfeifer recht nah beobachten zu können, die ich heute leider nicht sah, entschädigten mich heute ganz andere Vogelarten für dieses Fehlen.
Es ist allerdings anzumerken, dass die Ackerflächen, auf denen ich letztes und vorletztes Wochenende so schön wie viele andere Ornis auch die Mornellregenpfeifer beobachten konnte, inzwischen bearbeitet wurden. Somit sind sie vermutlich umgezogen oder vielleicht sogar weitergezogen.
Heute war mein Ziel u.a. der Bereich der Kalksteinbrüche östlich von Erwitte und mit unglaublichem Glück kam ich gerade rechtzeitig von Eikeloh zurück, um aufsteigende Schwarzstörche, die ich frühmorgens dort schon gesehen hatte, zu erleben und noch besser den bereits „berühmten“ Schlangenadler ebenfalls beim Aufsteigen beobachten und fotografieren zu können. Ein tolles Erlebnis, wir, die wir vor Ort waren, waren begeistert.
Am Rande sei noch erwähnt, dass ich kurz vorher bei Eikeloh eine „Rebhuhnkette“ vors Auto laufen hatte. Somit ein mehr als gelungener Vormittags-Ausflug.
Viele Grüße
Claudia
NAJU Bielefeld: Artenliste Enger Bruch 5.9.2025 und Vogel des Jahres 2026
gestern war die NAJU Bielefeld am Enger Bruch unterwegs. Der ja aktuell sehr trocken ist. War es dieses Jahr denn so trocken? Oder wurde gezielt das Wasser abgelassen?
Dafür war das Wetter sehr schön, und wir konnten u.a zwei Fasanenhähne bei einen Kampf beobachten. War dies ein Revierkampf? Herbst ist ja keine Brutzeit.
1 Gruppe von Holhltauben ließ sich zum trinken nieder. 1 Schwarm Schafsstelzen kam hinzu und trank und badete. Kurz waren auch einige Wiesenpieper dabei
Auf einem Baum in der Nähe des Beobachtungsturmes setzte sich ein Sperber: schön im Fernglas für ca. 2 Minuten zu sehen.
Hier die Artenliste:
- Stockente
- Schnatterente
- Weisstorch
- Graureiher
- Hohltaube
- ZilpZalp
- Mäusebussard
- Turmfalke
- Schafsstelze
- Elster
- Hohltaube
- Sperber
- Rauchschwalbe
- Mehlschwalbe
- Star
- Rotkehlchen
- Buntspecht
- Grünspecht g
- Wiesenpieper
- Ringeltaube
- Rabenkrähe
- Blaumeise g
- Graugans
- Bachstelze
Dazu hatten wir ein Reh welches zwischen den Schafen graste.
1 Nutria
Und 2 Feldhasen.
Bis zum 9. Oktober läuft die Wahl zum Vogel des Jahrs 2026. Wir haben gestern schon darüber gesprochen, wen wir wohl wählen werden. Nun fehlt noch ein Klick!
Link: https://www.nabu.de/news/2025/09/36508.html
Viele Grüße
Karsten
Schnappschuss Rietberger Fischteiche
Heute konnte ich in den Rietberger Fischteichen einen ganz lustigen Schnappschuss machen, leider weit weg, aber da schon etwas speziell, stelle ich es einmal hier ein.
Das Ganze wirkt wie ein nachcoloriertes schwarzweiß-Foto.
Zudem wirkt der Eisvogel überdimensioniert groß neben dem Bruchwasserläufer und Waldwasserläufer.
Viele Grüße
Claudia
Weißstörche & Löffler
Bussard mit größerer Beute in Herringhausen
Etwa 80 Störche rasten am Johannisbach
Die Weißstörche verbrachten eine Nacht am Johannisbach unweit der historischen Kleinbahnbrücke.
Andreas Schäfferling
Spät dran !
Seit 2022 brüten Mauersegler an unserem Haus in Bad Oeynhausen. Der Starenkasten in 9 m Höhe am Nordgiebel hat es ihnen angetan. Die seit 2023 daneben aufgehängten Spezialkästen mit länglichem Einflugloch (Anti-Star) haben sie bisher nicht zur Brut genutzt. Mit einer kleinen Nistkastenkamera konnte ich dieses Jahr immerhin erstmalig beobachten, dass er für einige Nächte im Mai als Schlafplatz allein, zeitweise zu zweit angeflogen wurde (Foto zeigt zwei Ms kurz vor dem morgendlichen Abflug). Am Starenkasten habe ich das Sitzhölzchen abgebrochen, um die Verletzungsgefahr beim rasanten Anflug zu vermeiden, und ebenfalls eine Kamera installiert. Das Brutpaar übernahm dieses Jahr den Kasten, nachdem der Star schon etwas Laub eingetragen hatte. Mehrfach Konfrontationen, bis der Star Mitte Mai den Kasten offensichtlich endgültig aufgab. Leider verrutschte die Kamera , sodass ich den Brutbeginn nicht mitbekommen konnte. Sie haben aber offensichtlich ziemlich getrödelt . Zwischenzeitlich befürchtete ich, dass es vielleicht nur ein sozialer Schlafplatz für Bruder und Schwester wäre. Ich befürchtete, dass eine Korrektur der Kamera nur mit grösserer Störung möglich gewesen wäre. Als dann ab Mitte Juli regelmäßiger Flugverkehr einsetzte, konnte ich vorsichtig die Kamera etwas besser ausrichten, sodass ich dass Heranwachsen von zwei Jungvögeln beobachten konnte (Foto zeigt zwei pulli und die Flügelspitzen eines Altvogels). Artspezifisch fanden Fütterungen in Abständen von 30 Minuten bis über 2 Stunden statt. Mitte August hatten die beiden noch erschreckend kurze Flügel. Jetzt scheint der Abflug unmittelbar bevorzustehen: im Laufe des Tages hat ein Jungvogel den Kasten bereits verlassen (Foto zeigt den noch zögerlichen zweiten Jungvogel). Wenn man die Fütterungszeit, die mit durchschnittlich 42 Tagen angegeben wird, zur Brutdauer von knapp drei Wochen hinzuzählt, müsste der Brutbeginn tatsächlich erst in der letzten Juniwoche erfolgt sein. Der späte Beginn bleibt ein Rätsel.
Sind die Bruten in den Bielefelder „Privatkolonien“ denn schon abgeschlossen?
Carsten Cordes
Badespaß
Ein Starentrupp und zwei Singdrosseln nutzten gestern die Badegelegenheit im Garten in Theesen.
Gern weise ich auf zwei Veranstaltungen hin:
NABU Vortragsabend: Zwei Blickwinkel auf die Naturfotografie, Freitag, 5. September,19:30 bis 21:00 Uhr, Bürgerwache am Siegfriedplatz (https://www.nabu-bielefeld.de/veranstaltungen)
VHS BI: Vortrag über die Bielefelder Singvögel, Montag, 15. September, 18:15 bis 19:45 Uhr, Ravensberger Park 1, VHS, Raum 240 (https://www.vhs-bielefeld.de/programm/kurs/Bielefelder-Singvoegel-von-Amsel-bis-Zilpzalp/2521448E8)
Sichelstrandläufer und mehr
Beobachtungen am Steinhorster Becken: U. a. fünf Sichelstrandläufer, eine Bekassine, drei Grünschenkel, zwei Trauerschwäne, zig Bachstelzen, ein Trupp Feldsperlinge etc.. Ein Grünschenkel war sehr schön bei der Nahrungsaufnahme zu sehen, wie er im flachen Wasser mit geöffnetem Schnabel in hastiger Eile die Wasseroberfläche durchpflügte – ein wenig an einen Säbelschnäbler erinnernd, allerdings ohne Seitwärtsbewegungen (Mitbeobachter: M. Bellinghausen).
MfG
Manfred Kolleck
































