Der Zufall ergab, dass ich die verwandten Arten Zilpzalp und Fitis, Haus- und Gartenrotschwanz sowie Baum- und Wiesenpieper fotografieren konnte. Außerdem: Wiesenschafstelze und Nordische Moosjungfer.
Andreas Schäfferling
Der Zufall ergab, dass ich die verwandten Arten Zilpzalp und Fitis, Haus- und Gartenrotschwanz sowie Baum- und Wiesenpieper fotografieren konnte. Außerdem: Wiesenschafstelze und Nordische Moosjungfer.
Andreas Schäfferling
Moin zusammen,
Heute war ein wunderbarer Tag im Ochsenmoor.
Die Uferschnepfen (Bild 1 und 6) haben sich zuerst rar gemacht. Gegen Mittag sind sie dann aber doch noch ein paar mehr aufgetaucht.
Dann habe ich heute noch meine erste Schafstelze dieses Jahr erwischt (Bild 2)
Der Zilpzalp war im Schilf auf der Jagd (Bild 3)
Die Rauchschwalben (Bild 4) haben im Aussichtsturm ihre Nester gebaut.
Und weil ich letztes mal im Enger Bruch ohne Fotos vom Schilfrohrsänger (Bild 5) nach Hause gefahren bin, durfte ich heute einige mehr beobachten. Einer von ihnen hat mich ganz nah ran gelassen.
Viele Grüße
Marcel J.
Hier sind noch ein paar Fotos vom Teichwasserläufer vom Nachmittag des 15.04.
Leider war die Luftruhe ziemlich schlecht und die Distanz groß: ~250m

Leider habe ich den Teichwasserläufer gestern erst spät im Gegenlicht entdeckt und konnte auf ca. 400m durchs Spektiv ein paar Belegfotos und ein kurzes Video machen. Die Nachsuche heute blieb bisher erfolglos. Das Enger Bruch scheint für diese seltene Limikole ein gutes Gebiet für einen kurzen Tankstop zu sein. Immerhin schon meine dritte Beobachtung hier. Es handelt sich vermutlich um ein nicht ganz ausgefärbtes Tier aus dem letzten Jahr. Spannend waren auch das hektische Verhalten, welches mich etwas an einen Stelzenläufer erinnert hat.
NSG Beelener Mark: heute 11 Kraniche, nachdem in der vergangenen Woche bereits 6 im Gebiet verweilten und 1 Bruchwasserläufer an einer der Blänken
Ostenfelde-Osterwald: 1m Steinschmätzer auf einer herbizid-gespritzten Brachfläche und in den Hecken gleich 2 singende Nachtigallen
Stromberg-Keitlinghausen: 1 singende Dorngrasmücke in einer Hecke
Michael Pieper
Hier ein paar Eindrücke von gestern aus dem Oppenweher Moor: Fitis (allgegenwärtig), Goldammer, Dünen-Sandlaufkäfer, Bromber-Zipfelfalter. Außerdem: Ein Trupp von mehr als hundert Kranichen hielt sich auf einer Wiese auf. Wer kennt die Rasse des hübschen Ziegenbocks, der sich frei im Gelände aufhielt?
Andreas Schäfferling
Die 72. Ausgabe des Ornithologischen Mitteilungsblattes für OWL-Lippe ist erschienen und in Papierform und als PDF versendet worden….über 160 Seiten….unter anderem 120.000 Ornithodaten gesichet! Das MEGA-Heft in der Geschichte des Mitteilungsblattes ;-). Einen kleinen Restbestand gedruckter Hefte haben wir noch, Bestellungen bitte an Vogelkunde-owl@gmx.de (Als PDF 2,50 Euro bzw. für das Papierexemplar (einschl. PDF) 10 Euro an den NABU Bielefeld, der es zwischenfinanziert). Viele Spaß beim Lesen
Heiner Härtel, Jörg Hadasch
Andreas Schäfferling
Interessante Beobachtung: Ein Brachvogelpaar lief nahrungssuchend auf einer offenen Ackerfläche und wurde von einem eher langsam fliegenden Wanderfalkenmännchen überflogen – ohne erkennbare Angriffsabsicht. Rufend flog erst das laut warnende Brachvogelmännchen und dann auch das Weibchen auf und hinter dem Wanderfalken hinterher. In 30 m Höhe drehte dann der Wanderfalke, beschleunigte und gelangte hinter und unter die fliegenden Brachvögel. Das Bv-Männchen drehte ebenfalls und versuchte offenbar zwischen seinem Weibchen und den Wanderfalken zu gelangen, aber in diesem Augenblick stieß von oben ein Wanderfalkenweibchen (hatte ich bisher nicht bemerkt) herab und verfehlte das Bv-Weibchen knapp. Beide Brachvögel versuchten zusammen zu entkommen, allerdings folgten beide Wanderfalken unter ihnen und leicht versetzt, so dass die Bv gezwungen waren weiter aufzusteigen und jeder Fluchtversuch nach links oder rechts von einem der beiden Wanderfalken hätte pariert werden können. Die Wanderfalken holten zügig auf, ohne besonders schnell zu fliegen, offenbar um optimal auf jede Fluchtbewegung reagieren zu können. Interessanterweise konzentrierte sich der Angriff die ganze Zeit immer auf das Bv-Weibchen. Einen Augenblick, bevor das vorrausfliegende Wanderfalkenweibchen das Bv-Weibchen greifen konnte, machte das Bv-Weibchen „eine Rolle über die linke Schulter“ mit folgendem Sturzflug, der es unter eine Baumhecke bracht, wo es am Gebüschrand unter einer Eiche landete. Die Wanderfalken beendeten die Jagd und das Bv-Weibchen stand aufgeregt rufend am Gehölzrand, bis sie Falken abgeflogen waren. Bei dem sehr koordiniert und effektiv wirkenden Angriff sah die Situation für die Brachvögel nahezu aussichtslos aus – bis das offensichtlich erfahrene Bv-Weibchen (ein vor über 10 Jahren farbberingter Vogel) noch eine Überraschung zu bieten hatte. Den Verbleib des Bv-Männchens konnte ich leider nicht weiterverfolgen.
Michael Pieper