Alle Beiträge von hoover

Nochmal Wintervögel




Die Kältewelle ist vorüber und der Energiebedarf der Vögel nicht mehr so hoch. Andreas Schäfferlings Feststellung über eine geringe Frequenz seiner Futterstelle kann ich nur bestätigen. Besonders auffällig ist der Rückgang der Zahl futtersuchender Blaumeisen. Waren vorher bis zu 12 gleichzeitig anwesend, kommen jetzt nur noch 2 in meinen Garten. Auch die Zahl der Amseln hat deutlich abgenommen. Von etwa 10-12 auf 2-3. Mein Erklärungsversuch: Viele Blaumeisen und Amseln waren nur Wintergäste aus nördlichen und östlichen Gebieten, die sind jetzt weitergezogen. Interessant auch die Zunahme der Unruhe bei den Wacholderdrosseln. Sie sind jetzt deutlich aufmerksamer und verlassen schon bei der geringsten Störung ihren Fressplatz. Lange werden sie auch nicht mehr in die Gärten kommen, der Schnee schmilzt ziemlich schnell und auf den Wiesen werden wieder potentielle Nahrungsflächen frei. Anbei noch ein paar Bilder vom letzten Samstag. Eine Wacholderdrossel „terrorisierte“ alle Artgenossen und nahm es auch mit Amseln und Staren auf. Ein Bild zeigt die typische Drohhaltung des Vogels mit gefächertem und steil aufgerichtetem Schwanz und abgspreizten Flügeln. Ein weiteres Bild zeigt eine Drossel, die aus der Luft den Angriff eines Artgenossen erwartet und ihre Flügel abwehrend ausbreitet.

A. Bader

Bergfinkenspektakel






In Bielefeld Jöllenbeck lassen sich zur Zeit mehrere Schwärme Bergfinken beobachten. Die Bergfinken finden auf einem Feld mit Ackersenf zur Zeit ausreichend Nahrung und veranstalten dabei ein richtiges Spektakel. Während die Tiere an den Pflanzen sitzen und Körner sammeln sind sie unauffällig und kaum zu sehen. Alle paar Minuten steigen sie in Schwärmen auf wechseln den Standort, oder fliegen in die Kronen der umstehenden Bäume. Die Anzahl der Individuen ist sehr schwer zu schätzen, da meist nicht alle Tiere gleichzeitig in der Luft sind. Es dürften schätzungsweise aber 2000 – 3000 Individuen sein. Unter den Bergfinken befinden sich teilweise auch ein paar Buchfinken, bei dem größten Teil der Tiere handelt es sich aber um Bergfinken. Scheinbar hat sich unter die Finken auch ein Bluthänfling gemischt?

Nicht nur die Finken haben einen gedeckten Tisch gefunden…auch ein Habicht zeigte sich öfter in dem Gebiet
Viele Grüße
Fabian Fester

Spuren im Schnee

Im Garten – im Schnee – gibt es zur Zeit einige Spuren zu sehen, die sich auch erklären lassen. Aber dieser Abdruck? Ich vermute, dass sich ein Vogel ein Vögelchen „geholt“ hat. Vielleicht ist es auch eine 2. Eule vor Ort, die Jagdglück hatte? Apropos Glück:“meine“ Schleiereule vom (12.2.2021) lebt! Sie bleibt so lange im Tierpark Olderdissen, bis die Schneedecke auf ist. So der Tierpfleger heute am Telefon. LG KrisK

Feldlerchen Werther



In Werther heute etwa 50 Feldlerchen auf einem Acker. Die Vögel fraßen die zarten Blätter (wohl) vom Acker-Senf, der an einigen Stellen aus dem Schnee ragte. Die Lerchen flogen immer wieder auf wenn einzelne Spaziergänger vorbei gingen, selbst vor dem Auto hatten sie eine gewisse Scheu. Leider handelt es sich nur um Durchzügler, die vom Wintereinbruch überrascht wurden. Auf ornitho.de sind heute mehrere Einträge über Feldlerchenfeststellungen eingegangen. Manfred Kolleck hatte vor ein paar Tagen schon einige am Steinhorster Becken.

A. Bader

 

Wasserralle zum zweiten – Rieselfelder Windel



Hallo,

 

heute Mittag habe ich mein Glück noch einmal in der Sonne versucht. Nach gut einer Stunde Wartezeit, in der sie  nur im Schatten „wuselten“, kamen sie dann in die Sonne. 

Anbei davon 3 Bilder. Dies sind meine ersten Wasserrallen-Bilder und leider nur dem harten Winter geschuldet. Daher bitte ich auch von Anfragen abzusehen, wo ich die Tiere fotografiert habe. Die haben es im Moment schwer genug, Nahrung zu finden, so dass es nicht gut wäre, sie unnötig aufzuscheuchen. Ich habe sie auch nur durch Zufall entdeckt, an einer Stelle,  wo man sie ohne Störung und ohne, dass sie mich einen Moment bemerkt hätten, mit Abstand fotografieren konnte.

VG

Claudia

Bürgerpark: Schleiereule

Heute Vormittag gegen 9:30 steht meine Nachbarin mit einer Schleiereule im Arm vor der Tür: die Eule war auf ihrem Balkon im Blumenkasten gelandet, nachdem sie von „großen schwarzen“ Vögeln geschasst worden sei. Mein über WhatsApp abgesetzter Hilferuf wurde von vielen tollen Birdern unterstützt, was auch zum Erfolg insofern führte, dass ich die Schleiereule in den Tierpark Olderdissen bringen konnte, mit dem ich vorher telefonierte. Also sofort in erfahrene Hände. Bis jetzt (17 Uhr) habe ich keine Info, ob die Tyto alba überlebt. Meine Erstsichtung einer Schleiereule – unter schlechten Bedingungen 🙁 LG KrisK