









Viele Vögel besuchen derzeit meine Futterstelle in Halle. Bei der Schneelage (40 cm im Garten) und ungewohnten Minusgraden sind gestern die ersten Bergfinken eingeflogen. Ständige Rangeleien unter den Staren und den Amseln zeigen, dass der Energiebedarf sehr groß ist. Ich füttere Äpfel (Billigäpfel vom Aldi), selbst gemachte Meisenbällchen, Haferflocken und Streufutter für Berg- und Buchfinken. Hafer für Goldammern streue ich zwar auch aus, die haben sich aber noch nicht blicken lassen. Weitere Mitglieder der Fressgemeinschaft sind: 2 Rotkehlchen, 2 Heckenbraunellen, 1 Ringeltaube, 2 Türkentauben, Buchfinken, 1 Tannenmeise, 7 Schwanzmeisen, 2 Kernbeißer, 1 Grünfink und natürlich der Spitzentreiter der Wintervogel-Zählaktion des NABU: Haussperlinge. Gestern auch eine Wacholderdrossel.
A. Bader
Sehr spät zeigte sich zwei Waldkäuze. Einer flog gleich ab und einer wartete hier noch – es hat noch für eine Aufnahme aus größerer Entfernung gereicht.






Gestern habe ich den Ansitz am kleinen Gartenteich etwas komfortabler gestaltet, heute wurde er schon angenommen. Immerhin eine Libellenlarve gab es in dem fischlosen Gewässer zu holen. Im Frühjahr würde ich gern ein paar Moderlieschen einsetzen. Kennt jemand in der Region eine Bezugsmöglichkeit?
Andreas Schäfferling
Hatte gestern in Münster zu tun und nachmittags die Gelegenheit, 2 Stunden in den Rieselfeldern zu verbringen. Dabei konnte ich die überwinternde Rohrdommel eine zeitlang bei der Jagd beobachten. Meist pirschte sie in der „zweiten Reihe“ und war kaum zu sehen, wie auf dem letzten Bild (06169). Beeindruckend fand ich die langen Zehen, die offenbar überall Halt finden. Den Hals kann sie beim Zustoßen fast teleskopartig ausfahren. In den 60erJahren des vorigen Jahrhunderts verbrachte ich eine Woche im Schullandheim Dümmerlohhausen. Der damals dort fast regelmässig zu hörende Ruf der Rohrdommel faszinierte mich und dürfte entscheidend zur weiteren Entwicklung meines Hobbys beigetragen haben.
Tagtäglich kommt sie an die Futterstelle auf Balkonien, Anfang Januar als „Kampfmücke“. Jetzt hat sich die weibliche Mönchsgrasmücke scheinbar integriert, ist gelassener geworden, teilt sich friedlich das Weichfutter mit 2 Rotkehlchen. Körner/Nüsse überlässt die Mönchsgrasmücke Meisen, Amseln oder dem Eichelhäher. Felix Sylvia 🙂 LG KrisK
Heute hier in Halle eine Begegnung von Star und Buntspecht an den Meisenbällchen. Durch die Wohnzimmerscheibe bei trüber Witterung dennoch eine interessante Beobachtung. Wohingegen der Buntspecht sehr aggressiv reagierte und ständig versuchte, den Nahrungskonkurrenten durch Flügelspreizen und Drohen mit geöffnetem Schnabel zu vertreiben, blieb der Star meist ganz cool, reckte sich nur etwas empor und sträubte sein Kopfgefieder. Schließlich flog er dann doch ab.
A.Bader