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Fette Beute


Ob die Amsel die Maus selbst erbeutet hat scheint zumindest fraglich. Vielleicht hat sie auch eine Katze liegen gelassen. Jedenfalle wurde ich auf die Amsel aufmerksam, als diese ein „Etwas“ im Schnable ständig herum schleuderte. Sie versuchte offenbar aus dem Körper der Maus ein Stück heraus zu bekommen. Minutenlang ging das so, bis die Amsel das Interesse an dem Happen verlor.

A. Bader 

Live From The Field

Vor gut einer Woche mit dem Auto unterwegs, sah ich neben der Straße das Schauspiel einer Fasanenbalz. Zum Glück war da eine Einfahrt, in der ich halten konnte.
Es reicht für die Fasanendamen nicht, dass der „Herr“ schon besonders prächtig befiedert ist. Er muss sich auch im Präsentieren seiner Pracht besondere Mühe geben und wackelt dabei so mit dem Allerwertesten, dass selbst 1/1000 sec Belichtungszeit das hintere Ende nicht scharf kriegen.
Trotz des ganzen Aufplusterns blieb allerdings die „Dame“ unbeeindruckt.
Lieben Gruß
U.Schneider

Zwergschnepfe im Enger Bruch

Bei einem kurzen und kalten Besuch heute im Enger Bruch konnte ich 5 Limikolen-Arten sehen. Neben den brütenden Kiebitzen und sehr vielen Bekassinen waren es 2 Flußregenpfeifer und jeweils ein Kampfläufer, Waldwasserläufer und Zwergschnepfe. Letztere suche am Ufer das ''Kranich Sees'' nach Nahrung. Dabei war sie sehr gut zu sehen. Schließlich flog sie über die Hecke, vermutlich in den Seggenbestand.
Enten waren auch viele da: Stock, Krick, Schnatter, Löffel, Spieß, Knäk und Reiherente.
Und dann war da noch ein wunderbarer Ohrentaucher im Prachtkleid.
U.v.m.
Dirk Wegener

@Home Birdrace ein voller Erfolg

32 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren am gestrigen Ostersonntag damit beschäftigt die Vögel in ihrem häuslichen Umfeld zu zählen. Der zeitliche Aufwand war dabei sehr unterschiedlich. Einige sahen gelegentlich mal durch das Wohnzimmerfenster und andere saßen stundenlang frierend im Garten. Unterschiedlich waren daher auch die Ergebnisse. Von um die 10 an der Futterstelle oder bei einem Spaziergang durch den Stadtpark, bis zu über 30 bei vollem Einsatz.

Das Wetter war überall kalt, aber dennoch sehr unterschiedlich. Während im Süden die Sonne lachte, fegte über den äußersten Norden ein Sturm mit fiesem Nieselregen. Um so erstaunlicher, dass der Gewinner aus der Nähe von Flensburg kommt. Er trotzte dem Wetter am besten und sah unglaubliche 49 Vogelarten. Aber auch in Ostwestfalen gab es starke Ergebnisse. So entdeckte der beste Herforder, aus seinem Garten heraus 46 Arten und somit mehr als manches Herforder Birdraceteam in seinem gesamten Kreis findet 😉

Aber wie immer beim Birdrace ist das Ergebnis nicht wichtig. Hauptsache ist, dass es allen Spaß gemacht hat!
Bleibt zu hoffen, dass eine solche ''zu Hause'' Veranstaltung bald nicht mehr notwendig ist!

Mit besten Grüßen,
Dirk Wegener