Das ist erfreulicher weise nicht der Fall. Das Wanderfalkenpaar hält sich noch im Nahbereich ihrer eigentlichen Niststätte auf und versucht auch sporadisch den Kasten an zu fliegen.
Grüße
Peter Schubert
Das ist erfreulicher weise nicht der Fall. Das Wanderfalkenpaar hält sich noch im Nahbereich ihrer eigentlichen Niststätte auf und versucht auch sporadisch den Kasten an zu fliegen.
Grüße
Peter Schubert
Hallo,
heute eine kurze Schreibtischpause am Obersee gemacht. Bei Nieselregen versammelten sich dort bestimmt 1000 Rauchschwalben, 100 Mehlschwalben und mind. eine Uferschwalbe.
Die Haubentaucher haben sehr nah am Ufer ein Nest und schon Eier. Fluppies sind auch da.
LG Holger
3 Austernfischer, 9 Bruchwasserläufer, 4,3 Dunkle Wasserläufer, 7 Grünschenkel, 1 Alpenstrandläufer, 4,4 Löffel-, 3,2 Knäck-, 3,3 Krick-, 18 Schnatterenten, 3 Brand-, 4 Rostgänse und noch 1 Silberreiher
Michael Pieper
Die Vogelwelt ist immer für eine Überraschung gut.
Bekanntlich brüten an dem EMR-Gebäude seit Jahren die Wanderfalken. Speziell für diese seltenen Greifvögel ist an der Außenfassade ein Nistkasten angebracht. Heute wollte ich danach gucken. Dort schien es erst keinerlei Aktivitäten zu geben. Enttäuscht wollte ich mich wieder davon machen. Plötzlich lugte dann doch etwas um die Ecke. War aber kein Wanderfalken. Kurzzeitig war dann auch hier ein Jungvogel zu erkennen.
Seeadler auf Gänsejagd: Nördlich des kanalisierten Axtbaches liegt eine ca. 1km² große Ackerfläche, deren bachseitige Fläche eine Feldgrasfläche ist, auf der z.Z. noch eine 250 m² große wassergefüllte Senke besteht. Der angrenzende, höhere Bereich wird seit Jahren als Maisacker genutzt, wie das Umfeld auch. Der Umstand, dass keine Wege in das Gebiet führen und die meist monatelang bestehende Wasserfläche, sorgen dafür, dass hier im Winterhalbjahr diverse Gänsearten (in Summe 30-250 Ind.) ihren Nahrungs- & Ruhebereich haben und auch Kiebitze, Silber- & Graureiher sowie zur Brutzeit ein Rohrweihenpaar in einer kleinen Schilffläche zu sehen sind. Ein Blick über diese Fläche lohnt sich somit meistens – und doch gab es heute eine Überraschung. Bei meiner Ankunft herrschte Aufregung. Das Dutzend brütende Kiebitze war in der Luft, dazu fast alle der 16 Graugänse und 1 Graureiher aufmerksam mit vorgerecktem Hals fliegend, zusammen mit einem der Weißstörche des 2 km entfernten Horstes. Darüber kreisten das ansässige Rohrweihenpaar, 2 Rotmilane sowie 3 Mäusebussarde. War diese ungewöhnliche Greifvogelversammlung der Aufreger? Nein, denn die Erklärung kam hinter dem angrenzenden Feldgehölz hervorgeschossen, auf eine der beiden Rostgänse an der Blänke zu. Ein adulter, voll ausgefärbter Seeadler – hier mitten in der ausgeräumten Agrarlandschaft, fern aller Brutreviere. Es folgte eine rasante Verfolgung im Bogen über das Gebiet über ca. 2 km, bis es der schnelleren Rostgans gelang den Seeadler zwischen einer Gehölzgruppe abzuschütteln. Der Seeadler nahm übergangslos einer der sitzenden 4 Nilgänse auf der Fläche ins Visier und es folgte eine minutenlange Verfolgung in mehreren Runden von etwa 1 km Durchmesser über dem Gebiet. Die Nilgans konnte offensichtlich nicht schneller fliegen als der Seeadler und musste durch Wendigkeit mehreren Zugriffsversuchen entgehen, unternahm aber überraschenderweise kein Versuch zwischen/in die Gehölze zu entkommen oder in den „Erlentunnel“ des Axtbaches oder tauchend im Bach selber (auf Gewässern öfter zu sehen) zu entkommen. Letztendlich gelang dem Seeadler die sichtlich ermüdete Nilgans in der Luft von hinten zu greifen. Interessant war auch, dass das Nilganspaar mit seinen kleinen Jungen an der völlig offenen Blänke und neben der attackierten Rostgans gänzlich unbeachtet blieb. Bemerkenswert war zudem, wer sich während der Seeadlerattacke ruhig und wenig beeindruckt verhielt. Die anwesenden Kanadagänse schauten nur bei nahen Überflügen auf und grasten ansonsten weiter, die vorher verfolgte Rostgans setzte sich wieder an die Blänke, ebenso der Graureiher, die Graugänse und Kiebitze. Die verbliebenen Greifvögel und der Weißstorch blieben in der Luft über dem Geschehen. Eine spannende Viertelstunde!
Michael Pieper
Bei einem Gang durch das NSG Hörster Feuchtwiesen bei Halle sangen heute die ersten Baumpieper sowie ein Gartenrotschwanz. Über die Wiesen flogen etliche Aurorafalter, die Männchen sind richtige „Hingucker“-Schmetterlinge mit ihren prächtigen Farben. Zum Glück gibt es noch Wiesen mit Wiesenschaumkraut, an deren Blüten die Falter reichlich Nektar finden. Auch ein Großer Fuchs, schon recht ausgeblichen, zeigte sich in der Sonne.
A. Bader
Heute am Obersee: Zwei Heringsmöwen. Die ersten kleinen Stockenten sind auch schon da.
Andreas Schäfferling
Der Aussichtspunkt befindet sich in der Siekstraße auf der rechten Seite und bietet von dort aus eine sehr gute Beobachtungsmöglichkeit mit dem Fernglas. Am Aussichtspunkt ist ein QR‑Codeangebracht, der Sie mit dem Handy direkt zur Live‑Kamera führt, sodass Sie in Echtzeit ins Nest sehen können.
Zur Website und den Kameras: naturschutzteam.de
Besuchstipp: Mit dem Fahrrad anreisen, Fernglas mitbringen, ruhig verhalten und die Natur aus sicherer Entfernung genießen.
Viele Grüße Heinz

Neben den fantastischen Arten, die wir hier schon oft bewundern konnten, waren gestern die Kolkraben besonders auffällig. Sicher mehr als 50 Individuen waren unterwegs, darunter ein Exemplar, das gegenüber Passanten recht tolerant, beinahe neugierig wirkte. Nach einer Weile flog der Rabe – offenbar gesund- schließlich davon.
Beim Sichten meiner Fotos sind mir Zweifel gekommen, ob die von mir vom Hücker Moor gemeldeten Möwen tatsächlich Silbermöwen waren. Leider waren die Möwen so weit entfernt, dass ich mit meiner Kamera keine besseren Fotos machen konnte. Aber die Beine sehen mir nicht fleischfarben sondern eher gelb aus. Mittelmeermöwen?
Vielleicht kann jemand trotz der schlechten Bildqualität helfen.
Viele Grüße
Gisbert Hänsel