











Sumpfmeisen sehe ich in letzter Zeit nur noch selten, während der Zaunkönig am Bach und auch im Garten regelmäßig herumwuselt.
Andreas Schäfferling
13 von mindestens 18 Silberreihern, die sich heute am Hücker Moor aufhielten.
Viele Grüße
Gisbert Hänsel
Eigentlich wollte ich gar keine Fotos von den Kreuzschnäbeln mehr einstellen, es gab ja schon reichlich davon. Heute Morgen meinte meine Frau beim Betrachten der Bilder auf dem PC: Die sehen aus wie Papageien und sie hat nicht ganz Unrecht. Die wuchtigen Schnäbel der Kiefernkreuzschnäbel erinnern in der Tat an Papageienschnäbel. Dabei dürfte es sich bei den Vögeln aus zwei Familien um konvergente Entwicklungen handeln. Und ihr fiel weiterhin auf, dass bei verschiedenen Individuen die Kreuzung der Schnäbel unterschiedlich ist: Bei einigen Vögeln liegt der Unterschnabel auf der linken Seite und der Oberschnabel überragt diesen nach rechts. Bei anderen ist es genau umgekehrt. Da stellt sich die Frage, ob das Zufall oder irgendwie genetisch festgelegt ist. Denkbar wäre auch, dass sich die Stellung von Unter- zu Oberschnabel während der Jugendentwicklung beim Bearbeiten der Kiefernzapfen entwickelt. In einigen gebirgigen Gegenden Deutschlands (wo wohl Fichtenkreuzschnäbel vorkommen) soll noch heute folgender Aberglaube kursieren: „Zeigt der Unterschnabel nach links, so gibt`s nur schlecht`s, zeigt er dagegen nach rechts, das Glück es bringts“.
In diesem Sinne Gute Nacht!
A. Bader
in der Wistinghauser Senne ist zurzeit wohl das begehrteste Kleinstgewässer in der Region! Wenn man weiß, wo sie zu finden ist, kann man fast sicher sein, dort die Kreuzschnäbel anzutreffen, etwas Glück und Geduld vorausgesetzt. In Ergänzung zum Beitrag von L. E. (s. u., viele Grüße) noch einige Bilder von der Fotosession bei schönstem Herbstwetter. Neben den Hauptdarstellern ließen sich auch etliche Greife (6 Bussarde, 2 Wanderfalken; 1 Rotmilan, 1 Kornweihe) sowie ein Raubwürger sehen!
MfG
Manfred Kolleck
Wie Lars schon berichtet hatte: Nette Begegnung von Vogelguckern in der Hütte am Osterfeiner Moor. Es hatte sich gelohnt an diesem Tag zu dieser Stunde: Etwa 120 Pfeifenten waren zu bestaunen. Pfeifenten sind in Deutschland fast ausgestorben. Laut Brutvogelatlas ADEBAR (Erhebungen von 2005 – 2009) gab es damals nur noch 40 – 45 Brutpaare, fast alle in den Kögen Schleswig-Holsteins. Der europäische Gesamtbestand wurde damals auf etwa 300 – 360 TSD Brutpaare geschätzt. Die Masse der bei uns im Herbst und Frühjahr durchziehenden und im Wattenmeer rastenden Vögel ist allerdings beträchtlich und beträgt wohl mehr als hunderttausend Individuen. Die Vögel stammen aus Fennoskandien, dem Baltikum und Russland.
Auf diese hübsche Gründelente wird man im Feld durch ihre pfiffähnlichen Laute aufmerksam, die ein unvergessliches Klangerlebnis vermitteln. Insofern hat diese Entenart ihren Namen völlig zu Recht. Männchen und Weibchen sind sehr gut voneinander zu unterscheiden, vor allem die männlichen Enten sind im Prachtkleid recht bunt gefärbt.
Ähnlich wie Gänse sind Pfeifenten Weidegänger, deren Hauptnahrung Gräser aller Art darstellen. Beim Weidegang bewegen sie sich Körper an Körper wie eine kleine Walze vorwärts. Bei Störungen fliegen sie – wie Lars schon berichtete – unvermittelt auf, lassen sich auf dem nahe gelegenen Gewässer nieder, um schon bald darauf eine nach der anderen wieder dem Ufer zuzustreben. Auf der Wiese setzen sie dann ihre Nahrungssuche fort.
A.Bader


