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Waldkauzbrut


Im Königsholz fiel mir während meiner DDA-Spechtroute auf den noch kahlen Zweigen dieser hellbraune Klops auf, der bei 4 Grad die morgendliche Sonne genoss. Der zugehörige Altvogel hatte sich etwas unauffälliger positioniert. Der Jungvogel dürfte mindestens 5-6 Wochen alt sein und natürlich nur „hüpffähig“. Bei normaler Gelegegröße von 3-5 Eiern müsste er eigentlich zwei Geschwister (gehabt) haben. Er schien aber allein zu sein.  Möglicherweise ist das nahegelegene Uhurevier hier eine Erklärung.  Als Neststandort könnte eine ältere Schwarzspechthöhle (100m) genutzt worden sein.

Carsten Cordes

Rieselfelder Münster, E1: Löffeltaucher

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Diese seltsame Ente konnten wir (Frank Schell, Hauke Roy und ich) heute auf der E1 in den Rieselfeldern MS für einige Minuten beobachten.

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Auf den ersten Blick eindeutig ein seltsam gefärbter Löffelerpel. Das Verrückte: Die Ente unternahm andauernd kurze Tauchgänge sehr ähnlich einer Reiherente, mit leichtem, angedeuteten Sprung und unter Zuhilfenahme der Flügel (Tauchdauer ca. 4-6 Sekunden). So etwas hatten wir bei einer „echten“ Löffelente noch nie beobachtet (ich hab sie dann auf ornitho.de als „Tauchente, unbekannt“ gemeldet).
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Hat jemand eine Idee, ob es Hybriden der Löffelente gibt bzw. geben könnte? Die weiße Flanke sah aus wie bei einer Reiherente.
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Bilder in voller Auflösung:
Danke euch im voraus für eure Anmerkungen & viele Grüße
Uwe

Brautente HF Werre / H20

Auf der Herforder Werre beim H20 hielt sich heute ein voll flugfähiger und scheinbar unberingter Brauterpel auf. 

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Dies war für mich die erste Beobachtung dieser Art im Kreis HF überhaupt, die letzten Meldungen von hier bei birders-hf.de  sind von 2019 (Eckhard) und 2015 (Ute & Eckhard). 
Danke an Jörg H. für die Meldung! 
Viele Grüße
Uwe 

Enger Bruch – Fell statt Federn



Zur Abwechslung mal „dickes“ Fell aus dem EB: zu Füßen des Beobachtungturms schmatzte sich eine Nutria durchs frische Wassergrün. So ganz ohne Federn gehts dann doch nicht, weil die Knäkenten wilde Verfolgungsflüge über den Teich vollführten. Dabei in den Gegenverkehr gerieten. Denke, es ist Balzgehabe? LG KrisK

Ringdrossel 2023


Die erste Ringdrossel dieses Jahres in unserer Region fand Peter Niemann direkt vor seiner Haustür. Auch zwei Stunden nach seiner Meldung suchte sie noch Futter gemeinsam mit Amseln und einigen Rotdrosseln. Belegbilder aus größerer Entfernung.
Carsten Cordes

Dümmer, 11.4.2023

Am Tag nach den Osterfeiertagen war der Touristenansturm erträglich. Im Ochsenmoor dominierten Uferschnepfen, Rotschenkel und Kiebitze (abgesehen von Enten, Gänsen und Möwen in größerer Entfernung). Besonders die Uferschnepfen verhielten sich sehr kooperativ und kamen an das stehende Auto bis auf wenige Meter heran.
 
Bild 1+2: Uferschnepfe
Bild 3: Grünschenkel
Bild 4: Rotschenkel
Bild 5: Großer Brachvogel