Maurermeister der Natur!

Seit einigen Tagen kann ich einen Kleiber dabei beobachten, wie er feuchte Erde sammelt und damit wegfliegt. Ein Maulwurfshaufen neben dem „Hühnerhaus“, welcher durch die steten Tropfen vom Dach aufgeweicht ist, dient ihm als Rohstoffquelle.


Heute konnte ich sehen, wohin er mit dem Baumaterial fliegt.

Der Starenkasten am Kirschbaum hat es ihm offensichtlich angetan und nun geht es an den Innenausbau.


Der Name des Kleibers leitet sich vom mittelhochdeutschen Verb „kleiben“ ab, was soviel wie kleben oder befestigen bedeutet. Historisch wurden Handwerker, welche Fachwerkhäuser bauten, auch als Kleiber oder Lehmkleiber bezeichnet.

In der Regel wird vom Kleiber ein zu großes Einflugloch von z.B. alten Spechthöhlen oder eben Nistkästen damit verkleinert. Dies soll vor Spechten und auch Fressfeinden wie dem Marder schützen.

Mal schaue, ob auch hier das Einflugloch verkleinert wird.


MfG L.E.

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