Heute, Mittwoch, 11.03.2026, hat das Veterinäramt vier weitere tote Graugänse aus dem Bruch geholt.
Die Vögel wurden sofort entsorgt. Proben werden keine mehr genommen, die Sachlage ist (leider) klar: es besteht ein starker Verdacht auf einen Ausbruch der Geflügelpest im Enger Bruch.
Die endgültige Diagnose via Friedrich-Loeffler-Institut steht aber noch aus.
Bisher sind vor allem viele Graugänse (9?!), 1-2 Kanadagänse und ein Höckerschwan betroffen; zum Glück noch keine Enten oder Möwen, soweit wir wissen.
Wir hoffen, dass es so bleibt.
Soweit möglich, kontrolliert die Station jeden Tag ein- bis zweimal im Enger Bruch. Weitere Meldungen und Hinweise sind willkommen.
Für den Habicht wird zeitnah eine Lösung gesucht, alle Beteiligten sind eingebunden.
Eine Aufnahme in eine Aufzuchtstation o.ä. ist wegen der Seuchenlage ausgeschlossen.
Klaus Nottmeyer
Für die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford