Ich hatte ja vorab berichtet, dass eine Uhufamilie den Nistkaster für Wanderfalken am EWB-Gebäude in Kirchlengern bezogen hat. Es kam die Befürchtung auf, dass die Uhus bei der „Feindlichen Übernahme“ das Falkenpaar sich einverleibt hätten.
Das ist erfreulicher weise nicht der Fall. Das Wanderfalkenpaar hält sich noch im Nahbereich ihrer eigentlichen Niststätte auf und versucht auch sporadisch den Kasten an zu fliegen.
Grüße
Peter Schubert

muss EMR-Gebäude heißen
Richtig spannend, was du da beobachtet hast. Haben die Turmfalken aus deiner Sicht denn wohl eine Alternative? Wäre ja schade, wenn sie auf Dauer keine Brutmöglichkeit in der Umgebung finden würden.
LG Stefan Engelhardt-Forster
Es sind Wanderfalken. Bin selber gespannt ob die jetzt noch einen alternativen
Brutplatz finden.
Der Brutplatz für den Wanderfalken wurde 1999 eingebaut, Edelstahl, für die Ewigkeit. Seit 2014 brüten die Falken da, bis auf zwei Ausnahmen in jeden Jahr erfolgreich. Über 20 Jungvögel sind seitdem ausgeflogen. Die Anflüge der Falken am Brutplatz so spät in der Brutzeit des Uhus (Junge sind wohl schon ziemlich groß) und auch relativ spät in der Brutzeit der Falken lässt vermuten, das sie keinen (erfolgreichen) Brutversuch mehr starten können. Ein weiterer Kasten am Kraftwerk ist problematisch, weil Uhus auch Nester von Wanderfalken ausnehmen (nachts).
Klaus Nottmeyer