Enger Bruch – 17.03.2026

Da ich eh nach Enger musste, habe ich vorher einen Abstecher in das Enger Bruch gemacht.

Durch die ganze Geschichte mit der Vogelgrippe, achtet man aktuell irgendwie genauer auf „seltsames Verhalten“ bei unseren gefiederten Freunden.

Auf dem Weg zum Turm saß eine weibliche Amsel mitten auf dem Weg und machte keinerlei Anstalten zu flüchten. Ich ging in ~50cm an ihr vorbei und erst dann hüpfte sie einen knappen Meter auf die Seite.

Nach einem kurzen Rundblick vom Turm aus, ging es weiter und mir fiel bei einer Graugans auf der Kranichwiese etwas rotes an der Brust auf.

Offensichtlich hat das Tier eine Art Gummiband oder ähnliches um den Hals.

Es schien sie nicht zu beeinträchtigen, aber die Versuche dieses Band in das Gefieder zu integrieren waren selbstverständlich nicht von Erfolg gekrönt. Am liebsten würde man einfach hingehen, ihr gut zureden und diesen Störfaktor entfernen.

Mir kommen da immer die armen Basstölpel auf Helgoland in den Sinn, wenn sie bunte Plastikschnüre aus dem Meer fischen und daran teilweise elendig zu Grunde gehen.

Als ob das nicht reichen würde, war auch bei diesem Zilpzalp nicht alles 100%ig normal.

Kann sich jemand erklären, was da mit dem Gefieder am Schnabel los ist? Sieht irgendwie „verklebt“ aus.

Gottlob war bei dieser Kohlmeise alles in Ordnung!


Auch diese Bachstelze war putzmunter und landete später gut einen Meter von einer anwesenden Fotografin und mir entfernt auf der Brücke am Turm.


Ebenfalls an der Brücke lässt sich diese Bisamratte beobachten.


Immer wieder schwimmt sie unter der Brücke her und manchmal geht sie dann an Land und lässt sich frische Gräser schmecken.


MfG L.E.

4 Gedanken zu „Enger Bruch – 17.03.2026

  1. Die Graugans hat gewisse Ähnlichkeit mit der, die ich am 30.10.25 vom Hücker Moor gemeldet hatte.
    Viele Grüße
    Gisbert

  2. Ach ja! Jetzt erinnere ich mich wieder.

    Na dann scheint sie damit wohl klar zu kommen.

    Nicht schön, aber wenigstens leidet sie nicht.

    Dank dir für die Info!

    MfG L.E.

  3. Beim Zilpzalp könnte es einfach Schlamm sein, vielleicht war da ein leckeres Insekt auf schlammigem Grund. Die Amsel wird ziemlich sicher nicht an der Vogelgrippe leiden und für Usutu gibt es wohl noch nicht genügend Mücken, vielleicht war sie von zu vielen Männchen erschöpft. Also kein Grund zur Beunruhigung aus meiner Sicht.

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